Kurze Zeit nach dem Sturz des Schahs Mohammad Reza Pahlavi im Jahr 1979 wurde Abolhassan Banisadr der erste Präsident der Islamischen Republik Iran. Er trat sein Amt am 4. Februar 1980 an. Zuvor,...
Der Arabische Frühling war eine Serie von Protesten und Aufständen, die ab Ende 2010 in mehreren arabischen Ländern stattfanden. Ausgelöst durch soziale, wirtschaftliche und politische Unzufriedenheit, forderten die Menschen in Ländern wie Tunesien, Ägypten, Libyen, Syrien und Jemen Veränderungen in der Regierung, mehr Demokratie und bessere Lebensbedingungen. Der Beginn wird oft mit den Protesten in Tunesien in Verbindung gebracht, die nach dem Selbstmord von Mohamed Bouazizi, einem Straßenhändler, der gegen Polizeigewalt protestierte, ausbrachen. Diese Bewegung breitete sich schnell auf andere Länder aus und führte in einigen Fällen zu einem Sturz langjähriger Diktatoren, wie in Ägypten und Libyen. Die Ergebnisse des Arabischen Frühlings waren jedoch unterschiedlich. Während einige Länder einen Übergang zu mehr Demokratie erlebten, führten die Proteste in anderen Ländern zu anhaltenden Konflikten, Bürgerkriegen und einer Verschlechterung der politischen und wirtschaftlichen Lage. Der Arabische Frühling hatte somit weitreichende und oft unvorhersehbare Folgen für die Region.
Kurze Zeit nach dem Sturz des Schahs Mohammad Reza Pahlavi im Jahr 1979 wurde Abolhassan Banisadr der erste Präsident der Islamischen Republik Iran. Er trat sein Amt am 4. Februar 1980 an. Zuvor,...