Ob es angemessen ist, wegen der Annexion von etwa 7 % der ukrainischen Staatsfläche durch Russland einen großen Krieg zu beginnen, ist eine komplexe ethische, politische und völkerrech... [mehr]
Die Frage nach gerechten Kriegen ist komplex und wird in der Ethik, der politischen Theorie und der Geschichtswissenschaft intensiv diskutiert. Der Begriff "gerechter Krieg" bezieht sich auf die Theorie, dass es moralisch vertretbare Gründe für den Krieg gibt. Diese Theorie wird oft mit dem Konzept des "Just War" in Verbindung gebracht, das aus der christlichen stammt und Kriterien für die Rechtfertigung von Kriegen aufstellt. Einige der häufigsten Kriterien für einen gerechten Krieg sind: 1. **Rechtfertigende Gründe**: Der Krieg muss aus einem gerechten Grund geführt werden, wie z.B. zur Verteidigung gegen Aggression oder zum Schutz von Menschenrechten. 2. **Letztes Mittel**: Der Krieg sollte nur als letztes Mittel eingesetzt werden, nachdem alle anderen diplomatischen Optionen ausgeschöpft sind. 3. **Proportionalität**: Der Einsatz von Gewalt muss im Verhältnis zum angestrebten Ziel stehen. 4. **Unterscheidung**: Es muss zwischen Kombattanten und Zivilisten unterschieden werden, um unnötiges Leid zu vermeiden. Historisch werden einige Kriege als gerechter angesehen, wie z.B. der Zweite Weltkrieg, insbesondere im Hinblick auf den Kampf gegen den Nationalsozialismus und die Befreiung von unterdrückten Völkern. Auch Interventionen zum Schutz von Menschenrechten, wie die NATO-Intervention im Kosovo, werden manchmal als gerechtfertigt betrachtet. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Beurteilung eines Krieges als gerecht oder ungerecht oft subjektiv ist und von den Perspektiven der beteiligten Akteure abhängt. Daher gibt es in der akademischen und politischen Debatte unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema.
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