Wasser verdunstet, weil einzelne Wassermoleküle genug Energie besitzen, um die Flüssigkeitsoberfläche zu verlassen und in die Gasphase überzugehen. Dieser Prozess findet immer stat...
Magnete als „Kalkablagerungsverhinderer“ werden meist als Magnet- oder elektromagnetische Wasserbehandlung verkauft, die außen an der Wasserleitung sitzt und ein Magnetfeld durch das durchströmende Wasser schickt. **Was Kalk überhaupt ist** - „Kalk“ sind vor allem Ablagerungen aus Calciumcarbonat (CaCO₃), die entstehen, wenn *hartes Wasser* erwärmt wird oder CO₂ ausgast. Dann fällt Calciumcarbonat aus und setzt sich an Heizstäben, Wärmetauschern, Armaturen usw. ab. **Was Magnetgeräte behaupten** - Das Magnetfeld solle die Kristallbildung so beeinflussen, dass sich Calciumcarbonat eher als feines Pulver im Wasser bildet (oder in einer „anderen Kristallform“) und dadurch weniger fest an Oberflächen anhaftet. **Was physikalisch/chemisch tatsächlich passiert** - Calcium- und Hydrogencarbonat-Ionen im Wasser sind **nicht ferromagnetisch**; ein statisches Magnetfeld „entfernt“ sie nicht und macht Wasser **nicht weicher**. - Ein Magnetfeld kann in strömenden leitfähigen Flüssigkeiten zwar Effekte erzeugen (magnetohydrodynamisch), aber bei üblichen Feldstärken/Strömungen in Hausinstallationen sind diese Effekte **sehr klein**. - Selbst wenn lokal die **Keimbildung/Kristallisation** minimal beeinflusst würde, bleibt die **Menge** an gelöstem Calcium/Magnesium gleich. Spätestens beim Erhitzen kann CaCO₃ weiterhin ausfallen – nur die Form/Anhaftung wäre theoretisch der Hebel. **Wie gut funktioniert das in der Praxis?** - Die Studienlage zu Magnet-/Elektro-Kalkschutz ist **uneinheitlich**: Manche Versuche zeigen unter bestimmten Bedingungen weniger harte Beläge, viele zeigen **keinen reproduzierbaren** Nutzen. Häufig hängt das Ergebnis stark von Wasserchemie, Temperaturprofil, Durchfluss, Rohrmaterial und Messmethode ab. - Wichtig: Solche Geräte sind **keine Enthärtungsanlage**. Sie senken weder die Wasserhärte (°dH) noch entfernen sie Calcium/Magnesium. **Woran du erkennst, ob es „wirkt“** - Wenn nach Einbau die Wasserhärte im Teststreifen/Tröpfchentest **gleich bleibt**, ist das normal – das Gerät (falls überhaupt) kann nur Ablagerungscharakter ändern, nicht die Härte. - „Weniger Putzen“ oder „Belag lässt sich leichter abwischen“ ist eher das, was Anbieter versprechen; eine sichere, messbare Verhinderung von Kesselstein in Warmwasserbereitern ist damit nicht garantiert. **Was zuverlässig gegen Kalk hilft (zum Einordnen)** - **Ionenaustauscher-Enthärtung** (klassische Enthärtungsanlage): entfernt Ca²⁺/Mg²⁺ tatsächlich. - **Dosierung/Phosphat** (wo zulässig und passend): kann Belagbildung hemmen. - **Betrieblich**: Warmwassertemperatur senken, regelmäßige Entkalkung, geeignete Werkstoffe. Kurz: Magnetische „Kalkverhinderer“ ändern – wenn überhaupt – höchstens die Art, wie Kalk auskristallisiert und anhaftet; sie machen Wasser nicht weich und sind in der Wirkung in Haushalten oft nicht verlässlich reproduzierbar.
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Wenn Wasser in einem geschlossenen System erhitzt wird, steigt der Druck deutlich an, sobald die Temperatur über 100 °C steigt. Das liegt daran, dass Wasser bei 100 °C unter Normaldruck (...
Ein Modell des elektrischen Stroms am Beispiel von Wasser ist das sogenannte **Wasserrohrmodell**. Dabei wird der elektrische Stromfluss mit dem Fließen von Wasser durch ein Rohr verglichen: -...
Die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Schallwellen in Wasser beträgt etwa 1.480 Meter pro Sekunde (m/s) bei einer Wassertemperatur von 20 °C. Dieser Wert kann je nach Temperatur, Salzgehalt und...
Um diese Frage zu beantworten, fehlen noch zwei wichtige Angaben: 1. **Wieviel Energie (z. B. in Joule, Kilowattstunden oder einer anderen Einheit) steht zur Verfügung?** 2. **Was ist mit &bdquo...
Wasseroberflächen sind immer horizontal, weil die Schwerkraft auf alle Wassermoleküle gleichmäßig nach unten wirkt. Dadurch richtet sich die Oberfläche des Wassers so aus, da...
Um den Brechungswinkel \(\alpha\) zu berechnen, nutzt man das **Snellius’sche Brechungsgesetz**: \[ n_1 \cdot \sin(\theta_1) = n_2 \cdot \sin(\theta_2) \] - \(n_1\): Brechungsindex der Luft (c...