Was verstehen Buddhisten unter Anhaftung?

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Im Buddhismus bezeichnet "Anhaftung" (Pali: "upādāna") das Festhalten an Dingen, Ideen, Gefühlen oder Beziehungen, die zu Leiden führen können. Anhaftung wird als eine der Hauptursachen für das Leiden (Dukkha) angesehen, da sie die Menschen in einem Zustand der Unzufriedenheit und des Mangels hält. Buddhisten glauben, dass das Loslassen von Anhaftungen zu innerem Frieden und Erleuchtung führen kann. Es wird gelehrt, dass Anhaftung an materielle Dinge, aber auch an Vorstellungen und Selbstbilder überwunden werden sollte, um die wahre Natur der Realität zu erkennen und das Nirvana zu erreichen.

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