Wann ist Vorwerfbarkeit nach Aristoteles?

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Nach Aristoteles ist Vorwerfbarkeit ein zentraler Aspekt der Ethik und der moralischen Verantwortung. Vorwerfbarkeit tritt auf, wenn eine Handlung aus freiem Willen und mit Wissen um die moralischen Implikationen erfolgt. Aristoteles unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Handlungen und betont, dass eine Handlung nur dann vorwerfbar ist, wenn der Handelnde die Fähigkeit hat, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und die Entscheidung bewusst trifft. Ein entscheidender Punkt in Aristoteles' Ethik ist die Vorstellung von der "mesotes" oder der Mitte, wo Tugendhaftigkeit liegt. Wenn jemand absichtlich und wissentlich gegen diese Tugend handelt, ist die Handlung vorwerfbar. Vorwerfbarkeit setzt also sowohl die Freiheit des Willens als auch das Wissen um die moralische Dimension der Handlung voraus.

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