Was ist der Neopositivismus des Wiener Kreises?

Antwort

Der Neopositivismus, auch als logischer Positivismus bekannt, ist eine philosophische Strömung, die in den 1920er und 1930er Jahren vom Wiener Kreis entwickelt wurde. Der Wiener Kreis war eine Gruppe von Philosophen und Wissenschaftlern, die sich regelmäßig in Wien trafen, um über wissenschaftliche und philosophische Themen zu diskutieren. Zu den prominentesten Mitgliedern gehörten Moritz Schlick, Rudolf Carnap und Otto Neurath. Die Hauptideen des Neopositivismus umfassen: 1. **Verifikationismus**: Die Bedeutung eines Satzes liegt in seiner Verifizierbarkeit. Ein Satz ist nur dann sinnvoll, wenn er empirisch überprüfbar ist. 2. **Ablehnung der Metaphysik**: Metaphysische Aussagen, die nicht empirisch überprüfbar sind, werden als sinnlos betrachtet. 3. **Logische Analyse**: Die Philosophie sollte sich auf die logische Analyse von Sprache und Wissenschaft konzentrieren. 4. **Einheit der Wissenschaft**: Es gibt eine grundlegende Einheit der Wissenschaften, und alle wissenschaftlichen Aussagen sollten auf eine gemeinsame Basis zurückgeführt werden können. Weitere Informationen zum Wiener Kreis und dem Neopositivismus findest du auf der Website der Universität Wien: [Wiener Kreis](https://wienerkreis.univie.ac.at/).

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