Meerwasser ist salzig, weil es gelöste Salze enthält, hauptsächlich Natriumchlorid (Kochsalz). Diese Salze stammen aus verschiedenen Quellen: Durch Regen werden Gesteine und Mineralien... [mehr]
Gezeiten sind die regelmäßigen Wasserbewegungen der Ozeane, die durch die Anziehungskraft des Mondes und der Sonne auf die Erde verursacht werden. Es gibt zwei Hauptarten von Gezeiten: Flut (Hochwasser) und Ebbe (Niedrigwasser). Diese Bewegungen treten in einem zyklischen Muster auf, das in der Regel etwa 12 Stunden und 25 Minuten dauert, was bedeutet, dass es in den meisten Küstengebieten zwei Hochwasser- und zwei Niedrigwasserperioden pro Tag gibt. Die Gezeiten entstehen durch die Gravitationskräfte, die der Mond und, in geringerem Maße, die Sonne auf die Erde ausüben. Der Mond hat dabei den größten Einfluss, da er der Erde näher ist. Die Anziehungskraft des Mondes bewirkt, dass das Wasser auf der Seite der Erde, die dem Mond zugewandt ist, angezogen wird und einen "Gezeitenberg" bildet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Erde entsteht ein weiterer Gezeitenberg durch die Zentrifugalkraft, die durch die Drehung der Erde um den gemeinsamen Schwerpunkt von Erde und Mond entsteht. Die Gezeiten haben wichtige Auswirkungen auf das maritime Leben, die Schifffahrt und die Küstenökosysteme. Sie beeinflussen auch menschliche Aktivitäten wie Fischerei, Hafenbetrieb und Freizeitaktivitäten am Meer.
Meerwasser ist salzig, weil es gelöste Salze enthält, hauptsächlich Natriumchlorid (Kochsalz). Diese Salze stammen aus verschiedenen Quellen: Durch Regen werden Gesteine und Mineralien... [mehr]