Wie funktioniert PET-CT?

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Eine PET-CT (Positronen-Emissions-Tomographie kombiniert mit Computertomographie) ist ein bildgebendes Verfahren, das sowohl funktionelle als auch anatomische Informationen liefert. Hier ist eine Übersicht, wie es funktioniert: 1. **Tracer-Injektion**: Ein radioaktiver Tracer, meist eine Form von Glukose (FDG), wird in den Körper injiziert. Krebszellen nehmen mehr Glukose auf als normale Zellen, daher reichert sich der Tracer in diesen Bereichen stärker an. 2. **PET-Scan**: Der Tracer emittiert Positronen, die mit Elektronen im Körper kollidieren und Gammastrahlen erzeugen. Diese Strahlen werden von Detektoren im PET-Scanner erfasst, um ein Bild der Tracerverteilung im Körper zu erstellen. 3. **CT-Scan**: Gleichzeitig wird ein CT-Scan durchgeführt, der detaillierte anatomische Bilder des Körpers liefert. Der CT-Scan verwendet Röntgenstrahlen, um Querschnittsbilder des Körpers zu erstellen. 4. **Bildfusion**: Die PET- und CT-Bilder werden kombiniert (fusioniert), um präzise Informationen über die Lage und Aktivität von Krebszellen oder anderen Anomalien zu liefern. Dies hilft Ärzten, die genaue Position und das Ausmaß der Erkrankung zu bestimmen. 5. **Diagnose und Planung**: Die kombinierten Bilder ermöglichen eine genauere Diagnose und helfen bei der Planung von Behandlungen wie Operationen, Strahlentherapie oder Chemotherapie. Weitere Informationen zur PET-CT findest du auf den Webseiten von medizinischen Einrichtungen oder spezialisierten Radiologiezentren.

Kategorie: Medizin Tags: PET CT Bildgebung

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