Bei einer Hämodialyse handelt es sich um ein Verfahren zur künstlichen Blutreinigung, das vor allem bei Patienten mit Niereninsuffizienz eingesetzt wird. Während der Behandlung wird das Blut des Patienten durch eine Dialysemaschine geleitet, die mit einem Dialysator ausgestattet ist. Hier sind die wesentlichen Schritte des Prozesses: 1. **Zugang zum Blutkreislauf**: Zunächst wird ein Zugang zum Blutkreislauf geschaffen, häufig über eine Fistel, einen Katheter oder eine Shunt-Verbindung. 2. **Blutentnahme**: Das Blut wird aus dem Körper entnommen und in die Dialysemaschine geleitet. 3. **Dialyse**: Im Dialysator wird das Blut durch eine Membran geleitet, die als Filter fungiert. Diese Membran lässt Abfallstoffe, überschüssiges Wasser und Elektrolyte (wie Kalium und Phosphat) aus dem Blut heraus, während wichtige Blutzellen und Proteine im Blut bleiben. 4. **Rückführung des gereinigten Blutes**: Das gereinigte Blut wird anschließend wieder in den Körper des Patienten zurückgeführt. 5. **Behandlungsdauer**: Eine Hämodialyse-Sitzung dauert in der Regel etwa 3 bis 5 Stunden und wird meist dreimal pro Woche durchgeführt. Die Hämodialyse hilft, die Funktionen der Nieren zu ersetzen, indem sie Abfallprodukte und überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut entfernt, was für das Wohlbefinden der Patienten entscheidend ist.