Viren und ihr krankmachendes Potenzial sind seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt. Der Begriff „Virus“ (lateinisch für „Gift“) wurde zwar schon früher verwende... [mehr]
Amyloidose ist eine seltene Erkrankung, bei der sich abnorme Eiweißstoffe, sogenannte Amyloide, in verschiedenen Organen und Geweben des Körpers ablagern. Diese Ablagerungen können die normale Funktion der betroffenen Organe – wie Herz, Nieren, Leber, Nervensystem oder Verdauungstrakt – beeinträchtigen und zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Amyloide sind fehlgefaltete Proteine, die sich zu unlöslichen Fibrillen zusammenlagern. Es gibt verschiedene Formen der Amyloidose, die sich je nach Art des abgelagerten Proteins unterscheiden, zum Beispiel die AL-Amyloidose (bei der Immunglobulin-Leichtketten abgelagert werden) oder die AA-Amyloidose (bei der das Serum-Amyloid-A-Protein beteiligt ist). Die Symptome der Amyloidose sind sehr unterschiedlich und hängen davon ab, welche Organe betroffen sind. Häufige Beschwerden sind Müdigkeit, Gewichtsverlust, Schwellungen (Ödeme), Herzprobleme oder Nierenfunktionsstörungen. Die Diagnose erfolgt meist durch Gewebeproben (Biopsien) und spezielle Färbetechniken. Die Behandlung richtet sich nach der Form der Amyloidose und zielt darauf ab, die Bildung neuer Amyloidablagerungen zu verhindern und die Symptome zu lindern.
Viren und ihr krankmachendes Potenzial sind seit dem späten 19. Jahrhundert bekannt. Der Begriff „Virus“ (lateinisch für „Gift“) wurde zwar schon früher verwende... [mehr]