Transmuraler Druck bezeichnet den Druckunterschied zwischen dem Inneren eines Hohlorgans (wie einem Blutgefäß oder einem Darm) und dem umgebenden Gewebe. Er wird berechnet, indem der intraluminale Druck (Druck innerhalb des Hohlraums) vom extraluminalen Druck (Druck außerhalb des Hohlraums) subtrahiert wird. Ein positiver transmuraler Druck bedeutet, dass der Druck im Inneren des Hohlorgans höher ist als der Druck im umgebenden Gewebe, was zu einer Dehnung der Wand des Organs führt. Dieser Druck spielt eine wichtige Rolle in der Physiologie, insbesondere in der Kardiologie und der Gefäßmedizin, da er die Wandspannung und die Durchblutung beeinflusst.