Wann wird ein Herzschrittmacher implantiert?

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Ein Herzschrittmacher wird implantiert, wenn das Herz zu langsam oder unregelmäßig schlägt (Bradykardie oder bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen) und dadurch Symptome wie Schwindel, Ohnmacht, starke Müdigkeit oder Kurzatmigkeit auftreten. Häufige medizinische Gründe sind: - Sick-Sinus-Syndrom (Fehlfunktion des natürlichen Schrittmachers im Herzen) - AV-Block (Störung der elektrischen Überleitung zwischen Vorhof und Kammer) - Vorhofflimmern mit langsamem Puls - Nach bestimmten Herzoperationen oder bei Erkrankungen, die das Reizleitungssystem schädigen Die Entscheidung zur Implantation trifft der Kardiologe nach gründlicher Untersuchung, EKG-Auswertung und ggf. Langzeit-EKG. Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern und gefährliche Komplikationen wie Ohnmachtsanfälle oder plötzlichen Herztod zu verhindern.

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