Eine Sauerstoffsättigung (SpO₂) im Blut unter 90 % gilt in der Regel als medizinischer Notfall und wird als Hypoxämie bezeichnet. Werte zwischen 90 % und 94 % sind bereits kritisch und sollt... [mehr]
Die Tumorlast im Blut kann durch verschiedene Methoden gemessen werden, die darauf abzielen, Tumorzellen oder tumorassoziierte Biomarker zu identifizieren und zu quantifizieren. Hier sind einige gängige Methoden: 1. **Flüssigbiopsie**: Diese Methode umfasst die Analyse von zirkulierenden Tumorzellen (CTCs) und zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) im Blut. Flüssigbiopsien können Informationen über die genetischen Veränderungen im Tumor liefern und werden oft zur Überwachung des Krankheitsverlaufs und der Therapieansprechen verwendet. 2. **Biomarker-Tests**: Bestimmte Proteine oder andere Moleküle, die von Tumoren produziert werden, können im Blut gemessen werden. Beispiele sind das prostataspezifische Antigen (PSA) für Prostatakrebs oder das Carcinoembryonale Antigen (CEA) für Darmkrebs. 3. **Next-Generation Sequencing (NGS)**: Diese Technologie kann verwendet werden, um ctDNA zu analysieren und genetische Mutationen, die mit dem Tumor assoziiert sind, zu identifizieren. NGS bietet eine detaillierte Analyse der genetischen Landschaft des Tumors. 4. **Immunoassays**: Diese Tests nutzen Antikörper, um spezifische Tumormarker im Blut zu erkennen und zu quantifizieren. Beispiele sind ELISA (Enzyme-Linked Immunosorbent Assay) und CLIA (Chemilumineszenz-Immunoassay). 5. **Massenspektrometrie**: Diese Methode kann verwendet werden, um Proteine und andere Moleküle im Blut zu identifizieren und zu quantifizieren, die mit Tumoren assoziiert sind. Die Wahl der Methode hängt von der Art des Tumors, dem Stadium der Erkrankung und den spezifischen klinischen Fragestellungen ab. Es ist wichtig, dass diese Tests von qualifizierten medizinischen Fachkräften durchgeführt und interpretiert werden.
Eine Sauerstoffsättigung (SpO₂) im Blut unter 90 % gilt in der Regel als medizinischer Notfall und wird als Hypoxämie bezeichnet. Werte zwischen 90 % und 94 % sind bereits kritisch und sollt... [mehr]
Lercanidipin ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird. Nach der oralen Einnah wird Lercanidipin relativ schnell aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. **Zeit b... [mehr]
Hämolyse bezeichnet die Auflösung oder Zerstörung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dabei wird der rote Blutfarbstoff Hämoglobin aus den Zellen freigesetzt und gelangt... [mehr]
Eine Bluttransfusion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem einem Patienten Blut oder Blutbestandteile (wie rote Blutkörperchen, Plasma oder Blutplättchen) über eine Vene verabreicht... [mehr]
Amlodin ist ein sogenannter Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck und bestimmten Herzkrankheiten eingesetzt wird. Nach der Einnahme einer Tablette wird der Wirkstoff im Magen-Darm-... [mehr]
Der Wirkstoff von Opipramol (Opipramolhydrochlorid) ist nach oraler Einnahme in der Regel innerhalb von etwa 1 bis 2 Stunden im Blut nachweisbar. Die maximale Plasmakonzentration (Cmax) wird meist nac... [mehr]
Hämaturie bezeichnet das Vorhandensein von Blut im Urin. Es gibt zwei Hauptformen: 1. **Mikrohämaturie**: Das Blut ist mit bloßem Auge nicht sichtbar und wird nur unter dem Mikroskop... [mehr]
Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen. Sie werden eingesetzt, um die Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) zu verhindern oder zu behandeln. Antikoagulanzien kommen zum Beispi... [mehr]