Bei Asthmatikern, die während eines Infekts unter trockenem Husten leiden, ist besondere Vorsicht geboten, da sich ein Infekt auf das Asthma auswirken und die Symptome verschlimmern kann. Die Behandlung sollte immer individuell und in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Allgemeine Maßnahmen und Empfehlungen sind: 1. **Asthmatherapie fortführen:** Die verordnete Asthmamedikation (z. B. inhalative Kortikosteroide, Bronchodilatatoren) sollte wie gewohnt weitergeführt werden. Bei Verschlechterung der Symptome kann eine Anpassung der Medikation notwendig sein – dies sollte aber immer ärztlich abgeklärt werden. 2. **Auslöser meiden:** Reizstoffe wie Rauch, Staub oder starke Gerüche sollten gemieden werden, da sie den Husten verstärken können. 3. **Inhalation:** Inhalationen mit Kochsalzlösung können helfen, die Atemwege zu befeuchten und den Hustenreiz zu lindern. 4. **Ausreichende Flüssigkeitszufuhr:** Viel trinken (z. B. Wasser, Tee), um die Schleimhäute feucht zu halten. 5. **Hustenstiller:** Hustenstillende Medikamente (Antitussiva) sollten bei Asthmatikern nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingesetzt werden, da sie die Schleimlösung behindern können. 6. **Atemtherapie:** Atemübungen oder physiotherapeutische Maßnahmen können unterstützend wirken. 7. **Warnzeichen beachten:** Bei zunehmender Atemnot, pfeifender Atmung, Kurzatmigkeit oder fehlender Besserung sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden. **Wichtig:** Die eigenständige Änderung der Asthmamedikation oder die Einnahme von Hustenmitteln ohne ärztliche Rücksprache ist nicht zu empfehlen. Bei Unsicherheiten oder Verschlechterung der Symptome sollte immer ein Arzt kontaktiert werden.