Trisomie 18, auch bekannt als Edwards-Syndrom, ist eine genetische Störung, die durch das Vorhandensein eines zusätzlichen Chromosoms 18 verursacht wird. Diese Erkrankung kann zu einer Vielzahl von physiologischen und metabolischen Problemen führen, einschließlich einer Laktatazidose. Laktatazidose tritt auf, wenn der Körper mehr Laktat produziert, als er abbauen kann, was häufig mit einer unzureichenden Sauerstoffversorgung der Gewebe verbunden ist. Bei Personen mit Trisomie 18 können verschiedene Faktoren zu einer Laktatazidose beitragen: 1. **Hypoxie**: Viele Neugeborene mit Trisomie 18 haben Atemprobleme oder Herzfehler, die die Sauerstoffversorgung des Körpers beeinträchtigen können. Eine unzureichende Sauerstoffversorgung führt dazu, dass der Körper auf anaerobe Stoffwechselwege umschaltet, was die Laktatproduktion erhöht. 2. **Metabolische Störungen**: Trisomie 18 kann auch zu verschiedenen Stoffwechselstörungen führen, die die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, Laktat abzubauen oder zu verstoffwechseln. 3. **Organfunktionsstörungen**: Die Erkrankung kann die Funktion von Organen wie Leber und Nieren beeinträchtigen, die für den Abbau von Laktat wichtig sind. Eine eingeschränkte Organfunktion kann die Ansammlung von Laktat im Blut fördern. Insgesamt ist die Entwicklung einer Laktatazidose bei Trisomie 18 das Ergebnis komplexer Wechselwirkungen zwischen genetischen, physiologischen und metabolischen Faktoren.