Wie kommt es zum Payr-Zeichen bei Phlebothrombose?

Antwort

Das Payr-Zeichen ist ein klinisches Zeichen, das auf eine Phlebothrombose hinweisen kann. Es wird durch eine Druckschmerzhaft im Bereich der Wade ausgelöst, wenn der Arzt mit der Hand auf die Wade drückt und gleichzeitig das Bein anhebt. Die Entstehung des Payr-Zeichens ist auf die Reizung der umgebenden Gewebe und die Entzündungsreaktion zurückzuführen, die durch die Thrombose verursacht wird. Bei einer Phlebothrombose kommt es zur Bildung eines Blutgerinnsels in einer tiefen Vene, häufig in den Beinen. Dieses Gerinnsel kann die Blutzirkulation beeinträchtigen und zu Schwellungen, Schmerzen und einer erhöhten Empfindlichkeit im betroffenen Bereich führen. Das Payr-Zeichen ist jedoch nicht spezifisch und kann auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Daher ist eine umfassende klinische Untersuchung und gegebenenfalls bildgebende Verfahren notwendig, um eine Phlebothrombose sicher zu diagnostizieren.

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