Haben osteoplastische Knochenmetastasen eine erhöhte Frakturstabilität?

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Nein. Osteoplastische (osteoblastische/sklerotische) Knochenmetastasen bedeuten nicht automatisch eine erhöhte Frakturstabilität. Sie können im Röntgen zwar „dichter“ wirken, aber der neu gebildete Knochen ist oft strukturell minderwertig und mechanisch nicht normal belastbar. Deshalb können auch osteoplastische Metastasen das Frakturrisiko erhöhen. Das gilt besonders bei größerer Ausdehnung, Befall tragender Knochen oder zusätzlicher Zerstörung der normalen Knochenarchitektur. Kurz: - **nicht stabiler im verlässlichen Sinn** - **Frakturen sind weiterhin möglich** - **die tatsächliche Stabilität muss individuell bildgebend und klinisch beurteilt werden** Bei akuter Belastungsschmerz, neuem starkem Schmerz oder Verdacht auf pathologische Fraktur ist eine rasche ärztliche Abklärung wichtig.