Ist Osteomyelofibrose Knochenkrebs?

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Osteomyelofibrose (korrekt: Myelofibrose oder primäre Myelofibrose) ist kein Knochenkrebs im klassischen Sinne. Es handelt sich um eine seltene, chronische Erkrankung des blutbildenden Systems im Knochenmark. Dabei wird das Knochenmark zunehmend durch Bindegewebe (Fibrose) ersetzt, was die normale Blutbildung stört. Myelofibrose gehört zu den sogenannten myeloproliferativen Neoplasien, also zu den Erkrankungen, bei denen bestimmte Zellen im Knochenmark unkontrolliert wachsen. Es ist eine Form von Blutkrebs, aber kein Knochenkrebs wie z. B. das Osteosarkom, das direkt vom Knochengewebe ausgeht. Zusammengefasst: Myelofibrose ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks (Blutkrebs), aber kein Knochenkrebs, der vom Knochengewebe selbst ausgeht. Weitere Informationen findest du z. B. bei der [Deutschen Krebsgesellschaft](https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/myelofibrose.html).

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