Hämolyse ist eine mögliche Komplikation bei der Anwendung einer ECMO (extrakorporale Membranoxygenierung). Sie entsteht, wenn rote Blutkörperchen (Erythrozyten) zerstört werden und... [mehr]
Hämolyse, also der Abbau von roten Blutkörperchen, kann in seltenen Fällen durch Leukämie verursacht werden. Leukämie ist eine Art von Blutkrebs, der die Produktion und Funktion von weißen Blutkörperchen beeinträchtigt. In einigen Fällen kann Leukämie zu einer Autoimmunreaktion führen, bei der das Immunsystem die eigenen roten Blutkörperchen angreift und zerstört. Dies kann zu einer hämolytischen Anämie führen. Es gibt verschiedene Mechanismen, durch die Leukämie Hämolyse verursachen kann: 1. **Autoimmunreaktionen**: Bei bestimmten Formen der Leukämie, insbesondere bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL), kann das Immunsystem Antikörper gegen die eigenen roten Blutkörperchen bilden, was zu deren Zerstörung führt. 2. **Überproduktion von Zytokinen**: Leukämiezellen können Zytokine freisetzen, die Entzündungen und die Zerstörung von roten Blutkörperchen fördern. 3. **Infiltration des Knochenmarks**: Leukämiezellen können das Knochenmark infiltrieren und die normale Produktion von Blutzellen stören, was zu einer unausgewogenen Zellproduktion und möglicherweise zu Hämolyse führen kann. Die Diagnose und Behandlung einer hämolytischen Anämie bei Leukämie erfordert eine sorgfältige medizinische Untersuchung und spezifische Tests, um die genaue Ursache und den besten Behandlungsansatz zu bestimmen.
Hämolyse ist eine mögliche Komplikation bei der Anwendung einer ECMO (extrakorporale Membranoxygenierung). Sie entsteht, wenn rote Blutkörperchen (Erythrozyten) zerstört werden und... [mehr]
Hämolyse bezeichnet die Auflösung oder Zerstörung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dabei wird der rote Blutfarbstoff Hämoglobin aus den Zellen freigesetzt und gelangt... [mehr]