Eine Sauerstoffsättigung (SpO₂) im Blut unter 90 % gilt in der Regel als medizinischer Notfall und wird als Hypoxämie bezeichnet. Werte zwischen 90 % und 94 % sind bereits kritisch und sollt... [mehr]
Die Thermoregulation des Blutes ist ein wichtiger Prozess, der dem Körper hilft, seine Kerntemperatur innerhalb eines engen Bereichs zu halten, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Hier sind die Hauptmechanismen, wie dies funktioniert: 1. **Vasodilatation und Vasokonstriktion**: - **Vasodilatation**: Bei hohen Außentemperaturen oder körperlicher Anstrengung erweitern sich die Blutgefäße (insbesondere die Arteriolen) in der Haut. Dies erhöht den Blutfluss zur Hautoberfläche, wo Wärme durch Strahlung, Konvektion und Verdunstung abgegeben werden kann. - **Vasokonstriktion**: Bei kalten Temperaturen verengen sich die Blutgefäße in der Haut, um den Blutfluss zur Hautoberfläche zu reduzieren und somit Wärmeverlust zu minimieren. Das Blut wird stattdessen zu den inneren Organen umgeleitet, um die Kerntemperatur zu erhalten. 2. **Schwitzen**: - Wenn die Körpertemperatur steigt, stimulieren die Schweißdrüsen die Produktion von Schweiß. Die Verdunstung dieses Schweißes von der Hautoberfläche entzieht dem Körper Wärme und hilft, die Temperatur zu senken. 3. **Zittern**: - Bei Kälte beginnt der Körper zu zittern, was unwillkürliche Muskelkontraktionen sind. Diese Kontraktionen erzeugen Wärme durch gesteigerten Stoffwechsel in den Muskeln. 4. **Verhaltensänderungen**: - Menschen passen ihr Verhalten an, um die Körpertemperatur zu regulieren, z.B. durch das Anziehen wärmerer Kleidung bei Kälte oder das Aufsuchen von Schatten und Trinken von kalten Getränken bei Hitze. 5. **Hormonelle Regulation**: - Hormone wie Adrenalin und Thyroxin können den Stoffwechsel erhöhen, was zu einer gesteigerten Wärmeproduktion führt. Dies ist besonders wichtig bei längerfristigen Anpassungen an kalte Umgebungen. Diese Mechanismen arbeiten zusammen, um sicherzustellen, dass die Körpertemperatur innerhalb eines optimalen Bereichs bleibt, was für die Funktion der Enzyme und anderer biochemischer Prozesse im Körper entscheidend ist.
Eine Sauerstoffsättigung (SpO₂) im Blut unter 90 % gilt in der Regel als medizinischer Notfall und wird als Hypoxämie bezeichnet. Werte zwischen 90 % und 94 % sind bereits kritisch und sollt... [mehr]
Lercanidipin ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird. Nach der oralen Einnah wird Lercanidipin relativ schnell aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. **Zeit b... [mehr]
Hämolyse bezeichnet die Auflösung oder Zerstörung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dabei wird der rote Blutfarbstoff Hämoglobin aus den Zellen freigesetzt und gelangt... [mehr]
Eine Bluttransfusion ist ein medizinisches Verfahren, bei dem einem Patienten Blut oder Blutbestandteile (wie rote Blutkörperchen, Plasma oder Blutplättchen) über eine Vene verabreicht... [mehr]
Amlodin ist ein sogenannter Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck und bestimmten Herzkrankheiten eingesetzt wird. Nach der Einnahme einer Tablette wird der Wirkstoff im Magen-Darm-... [mehr]
Der Wirkstoff von Opipramol (Opipramolhydrochlorid) ist nach oraler Einnahme in der Regel innerhalb von etwa 1 bis 2 Stunden im Blut nachweisbar. Die maximale Plasmakonzentration (Cmax) wird meist nac... [mehr]
Hämaturie bezeichnet das Vorhandensein von Blut im Urin. Es gibt zwei Hauptformen: 1. **Mikrohämaturie**: Das Blut ist mit bloßem Auge nicht sichtbar und wird nur unter dem Mikroskop... [mehr]
Antikoagulanzien sind Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen. Sie werden eingesetzt, um die Bildung von Blutgerinnseln (Thromben) zu verhindern oder zu behandeln. Antikoagulanzien kommen zum Beispi... [mehr]