Hypertonie, auch Bluthochdruck genannt, ist eine chronische Erkrankung, bei der der Blutdruck in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Der Blutdruck misst, mit welchem Druck das Blut durch die Gef&a... [mehr]
Die Erregungsweiterleitung im Herzen erfolgt durch ein spezialisiertes System von Herzmuskelzellen, das als Erregungsleitungssystem bezeichnet wird. Dieses System sorgt dafür, dass die Herzkontraktionen koordiniert und effizient ablaufen. Die wichtigsten Komponenten sind: 1. **Sinusknoten (SA-Knoten)**: Der Sinusknoten, der sich im rechten Vorhof befindet, ist der natürliche Schrittmacher des Herzens. Er erzeugt elektrische Impulse, die die Herzkontraktion initiieren. Diese Impulse breiten sich über die Vorhöfe aus und führen zu deren Kontraktion. 2. **Atrioventrikularknoten (AV-Knoten)**: Der AV-Knoten liegt zwischen den Vorhöfen und den Kammern. Er empfängt die elektrischen Signale vom Sinusknoten und verzögert sie kurz, um sicherzustellen, dass die Vorhöfe vollständig kontrahieren, bevor die Kammern stimuliert werden. 3. **His-Bündel**: Vom AV-Knoten aus wird der elektrische Impuls über das His-Bündel weitergeleitet, das sich in den Kammern des Herzens befindet. Es teilt sich in zwei Schenkel (den rechten und linken Schenkel), die die Erregung in die jeweiligen Kammern leiten. 4. **Purkinje-Fasern**: Diese Fasern verzweigen sich in den Kammern und sorgen dafür, dass die Erregung schnell und gleichmäßig in den Herzmuskelzellen verteilt wird. Dadurch kontrahieren die Kammern synchron und pumpen das Blut effizient in den Kreislauf. Die gesamte Erregungsweiterleitung erfolgt durch die Depolarisation und Repolarisation der Herzmuskelzellen, die durch Ionenströme (hauptsächlich Natrium, Kalium und Calcium) gesteuert werden. Diese Vorgänge sind entscheidend für die elektrische Aktivität des Herzens und die darauf folgende mechanische Kontraktion.
Hypertonie, auch Bluthochdruck genannt, ist eine chronische Erkrankung, bei der der Blutdruck in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Der Blutdruck misst, mit welchem Druck das Blut durch die Gef&a... [mehr]
Wenn man zusätzliche Sinusknoten im Herzen hat, spricht man von **ektopen Schrittmachern** oder **ektopen atrialen Schrittmachern**. Der Begriff „zusätzlicher Sinusknoten“ ist me... [mehr]
Zusätzlich angelegte Herzsystolen werden als **Extrasystolen** bezeichnet. Dabei handelt es sich um zusätzliche, außerhalb des normalen Herzrhythmus auftretende Herzschläge, die e... [mehr]
Die Pathologie der Herzinsuffizienz beschreibt die zugrunde liegenden Veränderungen und Mechanismen, die zur eingeschränkten Pumpfunktion des Herzens führen. Herzinsuffizienz entsteht,... [mehr]
Das Herz ist ein muskuläres Organ, das als zentrale Pumpe des Blutkreislaufsystems fungiert. Es besteht aus vier Kammern: zwei Vorhöfen (Atrien) und zwei Hauptkammern (Ventrikeln). Die recht... [mehr]
Das Herz liegt im Brustkorb (Thorax), etwas links der Körpermitte, hinter dem Brustbein (Sternum) und vor der Wirbelsäule. Es befindet sich zwischen den beiden Lungenflügeln im sogenann... [mehr]
Hier sind die Definitionen der genannten Strukturen: **Ductus venosus Arantii:** Der Ductus venosus (Arantii) ist ein fetaler Blutgefäß-Shunt in der Leber, der sauerstoffreiches Blut aus... [mehr]
Der Begriff „systolisch“ bezieht sich auf die Systole, also die Phase, in der sich das Herz zusammenzieht und Blut in die Gefäße pumpt. Im medizinischen Kontext wird „syst... [mehr]