Wie erfolgt die Diagnostik eines Querschnittssyndroms?

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Das Querschnittssyndrom, auch als Querschnittlähmung bekannt, ist eine neurologische Erkrankung, die durch eine Schädigung des Rückenmarks verursacht wird. Die Diagnostik umfasst mehrere Schritte: 1. **Anamnese**: Erhebung der Krankengeschichte, einschließlich der Symptome, deren Beginn und Verlauf. 2. **Körperliche Untersuchung**: Überprüfung der motorischen und sensorischen Funktionen, Reflexe und Muskeltonus. 3. **Bildgebende Verfahren**: - **MRT (Magnetresonanztomographie)**: Detaillierte Bilder des Rückenmarks zur Identifizierung von Verletzungen, Tumoren oder Entzündungen. - **CT (Computertomographie)**: Kann ebenfalls zur Beurteilung von Knochenstrukturen und Verletzungen eingesetzt werden. 4. **Elektrophysiologische Tests**: - **EMG (Elektromyographie)**: Zur Beurteilung der elektrischen Aktivität der Muskeln. - **Nervenleitgeschwindigkeit**: Um die Funktion der Nerven zu überprüfen. 5. **Laboruntersuchungen**: Blutuntersuchungen zur Identifizierung möglicher Infektionen oder entzündlicher Erkrankungen. Die genaue Diagnostik ist entscheidend für die Festlegung der geeigneten Therapie und Rehabilitation.

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