Was ist das DAIR-Schema bei der Therapie der periprothetischen Infektion?

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Das DAIR-Schema steht für "Debridement, Antibiotics, and Implant Retention" und ist ein Behandlungsansatz für periprothetische Infektionen (PJI). Hier sind die wesentlichen Schritte des DAIR-Schemas: 1. **Debridement**: Chirurgische Entfernung von infiziertem Gewebe und Biofilm um das Implantat herum. Dies kann eine offene oder arthroskopische Prozedur sein. 2. **Antibiotics**: Langzeitantibiotikatherapie, die in der Regel intravenös beginnt und später auf orale Antibiotika umgestellt wird. Die Auswahl der Antibiotika basiert auf den Ergebnissen der mikrobiologischen Kulturen und Empfindlichkeitstests. 3. **Implant Retention**: Das Implantat wird, wenn möglich, beibehalten, anstatt es zu entfernen. Dies ist besonders dann eine Option, wenn die Infektion frühzeitig erkannt wird und das Implantat stabil ist. Das DAIR-Schema wird oft bei frühen oder akuten Infektionen angewendet, typischerweise innerhalb von drei bis vier Wochen nach der Implantation oder dem Auftreten der Symptome. Es ist weniger geeignet für chronische Infektionen oder wenn das Implantat locker ist. Weitere Informationen findest du beispielsweise auf den Webseiten von Fachgesellschaften für Orthopädie und Infektiologie.

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