Warum kann bei der Blutzuckermessung Blut aus dem Ohrläppchen gewonnen werden?

Antwort

Blut aus dem Ohrläppchen kann für die Blutzuckermessung verwendet werden, weil das Ohrläppchen – ähnlich wie die Fingerkuppe – gut durchblutet ist und sich dort Kapillarblut leicht gewinnen lässt. Das Kapillarblut aus dem Ohrläppchen ist für die Messung des Blutzuckers geeignet, da es den Blutzuckerwert im Körper gut widerspiegelt. Das Ohrläppchen wird manchmal als Alternative zur Fingerkuppe genutzt, zum Beispiel wenn die Finger durch häufiges Stechen schmerzen, verhärtet sind oder bei bestimmten Erkrankungen (z. B. Durchblutungsstörungen an den Händen). Außerdem ist das Stechen ins Ohrläppchen oft weniger schmerzhaft und die Haut regeneriert sich dort meist schneller. Wichtig ist, dass das Ohrläppchen vor der Blutentnahme gut durchblutet ist (z. B. durch leichtes Massieren oder Anwärmen), damit ausreichend Blut für die Messung gewonnen werden kann.

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