Ein erwachsener Mensch hat im Schnitt etwa 4,5 bis 6 Liter Blut im Körper. Entscheidend ist nicht nur die Zahl, sondern dass schon ein Verlust von etwa 1 bis 1,5 Litern ernst werden kann. Bei Er...
Besonderheiten von EDTA im Blut.
Antwort vomEDTA (Ethylenediamintetraessigsäure) ist ein Antikoagulans, das häufig in der Blutentnahme verwendet wird. Hier sind einige Besonderheiten: 1. **Antikoagulation**: EDTA bindet Calciumionen im Blut, was die Blutgerinnung verhindert. Dies ist besonders wichtig für die Durchführung von Blutuntersuchungen, bei denen eine Gerinnung das Ergebnis verfälschen könnte. 2. **Verwendung**: EDTA wird oft in Röhrchen für Blutuntersuchungen verwendet, die eine vollständige Blutbildanalyse oder bestimmte biochemische Tests erfordern. 3. **Stabilität**: Proben, die mit EDTA behandelt wurden, sind in der Regel stabiler für die Analyse von Zellzahlen und anderen hämatologischen Parametern. 4. **Einfluss auf Tests**: Bei einigen Tests kann EDTA die Ergebnisse beeinflussen, insbesondere bei der Bestimmung von Calcium- und Magnesiumwerten, da es diese Ionen bindet. 5. **Konzentration**: Die übliche Konzentration von EDTA in Blutentnahmeröhrchen beträgt etwa 1,5 bis 2,0 mg/ml Blut. 6. **Lagerung**: EDTA-Blutproben sollten kühl gelagert werden, um die Zellintegrität und die Stabilität der Analysen zu gewährleisten. Diese Eigenschaften machen EDTA zu einem wichtigen Bestandteil in der klinischen Labordiagnostik.
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