Hypertonie, auch Bluthochdruck genannt, ist eine chronische Erkrankung, bei der der Blutdruck in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Der Blutdruck misst, mit welchem Druck das Blut durch die Gef&a... [mehr]
Acetylcholin, das vom Parasympathikus freigesetzt wird, hat mehrere Auswirkungen auf die Schrittmacherzellen im Sinusknoten des Säugetierherzens: 1. **Verlangsamung der Herzfrequenz (negative Chronotropie)**: Acetylcholin bindet an muskarinische Acetylcholinrezeptoren (M2-Rezeptoren) auf den Schrittmacherzellen. Dies führt zu einer Aktivierung von G-Proteinen, die wiederum die Öffnung von Kaliumkanälen (IK,ACh) fördern. Der resultierende Kaliumausstrom hyperpolarisiert die Zellmembran, was die Schwelle für die Auslösung eines Aktionspotentials erhöht und somit die Herzfrequenz senkt. 2. **Verlängerung der diastolischen Depolarisation**: Durch die Hyperpolarisation wird die diastolische Depolarisation (die Phase, in der die Zelle langsam wieder depolarisiert, um ein neues Aktionspotential auszulösen) verlängert. Dies trägt ebenfalls zur Verlangsamung der Herzfrequenz bei. 3. **Reduktion der cAMP-Konzentration**: Acetylcholin hemmt die Adenylylcyclase, was zu einer Verringerung der cAMP-Konzentration führt. Da cAMP eine wichtige Rolle bei der Aktivierung von HCN-Kanälen (die für den "funny current" verantwortlich sind) spielt, wird die Reduktion von cAMP die Aktivität dieser Kanäle verringern und somit die diastolische Depolarisation weiter verlangsamen. Diese Effekte zusammen führen zu einer insgesamt langsameren Herzfrequenz, was eine typische Reaktion des Parasympathikus ist, um den Körper in einen Zustand der Ruhe und Erholung zu versetzen.
Hypertonie, auch Bluthochdruck genannt, ist eine chronische Erkrankung, bei der der Blutdruck in den Arterien dauerhaft erhöht ist. Der Blutdruck misst, mit welchem Druck das Blut durch die Gef&a... [mehr]
Wenn man zusätzliche Sinusknoten im Herzen hat, spricht man von **ektopen Schrittmachern** oder **ektopen atrialen Schrittmachern**. Der Begriff „zusätzlicher Sinusknoten“ ist me... [mehr]
Zusätzlich angelegte Herzsystolen werden als **Extrasystolen** bezeichnet. Dabei handelt es sich um zusätzliche, außerhalb des normalen Herzrhythmus auftretende Herzschläge, die e... [mehr]
Die Pathologie der Herzinsuffizienz beschreibt die zugrunde liegenden Veränderungen und Mechanismen, die zur eingeschränkten Pumpfunktion des Herzens führen. Herzinsuffizienz entsteht,... [mehr]
Das Herz ist ein muskuläres Organ, das als zentrale Pumpe des Blutkreislaufsystems fungiert. Es besteht aus vier Kammern: zwei Vorhöfen (Atrien) und zwei Hauptkammern (Ventrikeln). Die recht... [mehr]
Das Herz liegt im Brustkorb (Thorax), etwas links der Körpermitte, hinter dem Brustbein (Sternum) und vor der Wirbelsäule. Es befindet sich zwischen den beiden Lungenflügeln im sogenann... [mehr]
Hier sind die Definitionen der genannten Strukturen: **Ductus venosus Arantii:** Der Ductus venosus (Arantii) ist ein fetaler Blutgefäß-Shunt in der Leber, der sauerstoffreiches Blut aus... [mehr]
Der Begriff „systolisch“ bezieht sich auf die Systole, also die Phase, in der sich das Herz zusammenzieht und Blut in die Gefäße pumpt. Im medizinischen Kontext wird „syst... [mehr]