Ab welchem T-Score liegt Osteoporose vor?
Antwort vom**Von Osteoporose spricht man ab einem DXA‑T‑Score von ≤ −2,5.** Das ist die offizielle Grenzdefinition; zwischen −1,0 und −2,5 liegt nur eine erniedrigte Knochendichte („Osteopenie“), nicht automatisch schon Osteoporose. ([leitlinien.dv-osteologie.org](https://leitlinien.dv-osteologie.org/kapitel/2-definition-der-osteoporose/)) Entscheidend ist aber: Der T‑Score allein gilt nur für die DXA‑Messung und muss korrekt eingeordnet werden. Die DVO‑Leitlinie bezieht die Definition auf Messungen an Lendenwirbelsäule oder proximalem Femur; T‑Scores aus anderen Verfahren wie Ultraschall oder QCT sind dafür nicht einfach gleichwertig. ([leitlinien.dv-osteologie.org](https://leitlinien.dv-osteologie.org/kapitel/8-basisdiagnostik/)) Wichtig ist auch ein häufiger Denkfehler: Eine osteoporotische Wirbel- oder Hüftfraktur kann klinisch als Osteoporose gewertet werden, auch wenn der T‑Score nicht unter −2,5 liegt. Für die praktische Behandlung zählt deshalb nicht nur der Messwert, sondern vor allem das tatsächliche Frakturrisiko. ([bonehealthandosteoporosis.org](https://www.bonehealthandosteoporosis.org/patients/diagnosis-information/bone-density-examtesting/))