Tolstois Erzählung „Wieviel Erde braucht der Mensch?“ gilt in der Literaturwissenschaft nicht als Kitsch. Kitsch bezeichnet meist Werke, die durch Übertreibung von Gefühlen,... [mehr]
Walther Killy, ein deutscher Literaturwissenschaftler, hat sich intensiv mit dem Begriff des Kitsches auseinandergesetzt. Killy sieht Kitsch als eine Form der Kunst, die sich durch Übertreibung und Sentimentalität auszeichnet und oft auf einfache, leicht verständliche Weise starke Emotionen hervorrufen will. Er betrachtet Kitsch als eine Art der ästhetischenuschung, die darauf abzielt, den Betrachter oder Leser emotional zu manipulieren, ohne dabei eine tiefere künstlerische oder intellektuelle Substanz zu bieten. Killy kritisiert Kitsch dafür, dass er oft auf Klischees und stereotype Darstellungen zurückgreift, um eine oberflächliche Wirkung zu erzielen, anstatt echte künstlerische Innovation oder Tiefe zu bieten.
Tolstois Erzählung „Wieviel Erde braucht der Mensch?“ gilt in der Literaturwissenschaft nicht als Kitsch. Kitsch bezeichnet meist Werke, die durch Übertreibung von Gefühlen,... [mehr]
Lew Tolstoi gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Weltliteratur und wird in der Regel als äußerst anspruchsvoll angesehen. Seine Werke wie „Krieg und Frieden“ oder... [mehr]
Ob „Stolz und Vorurteil“ (Originaltitel: „Pride and Prejudice“) von Jane Austen aus heutiger Sicht als kitschig empfunden wird, hängt stark vom individuellen Geschmack und... [mehr]