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Das Lied von Margarete in Goethes "Faust" ist ein zentraler Moment, der ihre innere Welt und die Themen von Unschuld, Sehnsucht und tragischer Liebe widerspiegelt. In der Szene "Abend" singt Margarete (auch Gretchen genannt) ein Lied, das von ihrer kindlichen Unschuld und der Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit geprägt ist. ### Bedeutung und Analyse: 1. **Unschuld und Reinheit**: Margarete wird als unschuldiges und reines Mädchen dargestellt. Ihr Lied spiegelt ihre naive Sicht auf die Welt wider und zeigt, wie sehr sie nach Liebe und Zuneigung strebt. 2. **Sehnsucht**: Das Lied drückt eine tiefe Sehnsucht nach einer idealisierten Liebe aus. Margarete träumt von einer harmonischen Beziehung, die sie in ihrer Realität nicht findet. Diese Sehnsucht wird durch die Melodie und den Text des Liedes verstärkt. 3. **Symbolik**: Die Naturbilder und die kindlichen Motive im Lied symbolisieren ihre Unschuld und die Unbeschwertheit ihrer Jugend. Gleichzeitig kontrastiert dies stark mit den späteren tragischen Entwicklungen in ihrem Leben. 4. **Vorahnung des Schicksals**: Das Lied kann auch als Vorahnung ihres tragischen Schicksals interpretiert werden. Die Unschuld, die sie verkörpert, wird durch die Ereignisse, die durch Faust und Mephistopheles ausgelöst werden, brutal zerstört. ### Was sagt dies über Margarete aus? Margarete ist eine komplexe Figur, die sowohl die Ideale der Romantik als auch die tragischen Konsequenzen von Verführung und Verlust verkörpert. Ihr Lied zeigt, dass sie eine tief empfundene Sehnsucht nach Liebe und Zugehörigkeit hat, was sie gleichzeitig verletzlich macht. Ihre Unschuld und Reinheit stehen im starken Kontrast zu den dunklen Kräften, die in ihrem Leben wirken, und verdeutlichen die Themen von Verführung, Schuld und der Zerstörung von Unschuld, die in "Faust" zentral sind. Insgesamt ist das Lied ein Schlüssel zu Margaretes Charakter und ihrer tragischen Entwicklung im Verlauf des Werkes.
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