Das Metrum bezeichnet das rhythmische Muster eines Gedichts, das durch die Abfolge von betonten und unbetonten Silben entsteht. Es gibt verschiedene Metrumformen, die häufig in der Lyrik verwendet werden: 1. **Jambus**: Eine unbetonte Silbe gefolgt von einer betonten Silbe (z.B. "ver-STEH-en"). 2. **Trochäus**: Eine betonte Silbe gefolgt von einer unbetonten Silbe (z.B. "KIND-heit"). 3. **Anapäst**: Zwei unbetonte Silben gefolgt von einer betonten Silbe (z.B. "in der NACHT"). 4. **Daktylus**: Eine betonte Silbe gefolgt von zwei unbetonten Silben (z.B. "DAN-ken"). 5. **Spondeus**: Zwei betonte Silben hintereinander (z.B. "KIND-KIND"). Diese Metrumformen können in verschiedenen Kombinationen und Längen auftreten, was zu unterschiedlichen rhythmischen Effekten in der Dichtung führt.