Die von dir zitierte Passage stammt aus Ovids „Metamorphosen“ (Buch 8, Daedalus und Ikarus). Der Vers „clausus erat pelago. »Terras licet« inquit »et undas obstruat... [mehr]
Ein lateinisches Epigramm ist in der Regel ein kurzes, prägnantes Gedicht, das oft eine witzige oder nachdenkliche Pointe enthält. Metrisch ist es häufig im elegischen Distichon verfasst, das aus einem Paar von Versen besteht: einem hexametrischen Vers (sechs Fuß) und einem pentametrischen Vers (fünf Fuß). Der hexametrische Vers hat typischerweise das folgende Metrum: - 6 Fuß, wobei die Fußkombinationen aus langen (–) und kurzen (u) Silben bestehen können, wobei der letzte Fuß oft ein Daktylus (– uu) oder ein Spondeus (– –) ist. Der pentametrische Vers hat ein Metrum, das meist so aussieht: - 5 Fuß, wobei die Struktur oft aus zwei Daktylen (– uu) und einem Spondeus (– –) besteht, gefolgt von einem langen Fuß (–) und einem kurzen Fuß (u). Zusammengefasst: Ein Epigramm ist meist kurz, prägnant und oft in elegischem Distichon verfasst, was ihm eine besondere rhythmische und klangliche Qualität verleiht.
Die von dir zitierte Passage stammt aus Ovids „Metamorphosen“ (Buch 8, Daedalus und Ikarus). Der Vers „clausus erat pelago. »Terras licet« inquit »et undas obstruat... [mehr]