Handelt es sich in Schnitzlers Lieutenant Gustl um eine homodiegetische oder heterodiegetische Instanz?

Antwort

In Arthur Schnitzlers Novelle "Lieutenant Gustl" handelt es sich um eine homodieische Erzählinstanz. Dies bedeutet, dass der Erzähler Teil der erzählten Welt ist und die Geschichte aus seiner eigenen Perspektive erzählt. Begründung: - Die Erzählung erfolgt in der Ich-Form, was typisch für eine homodiegetische Erzählweise ist. - Der Leser erhält direkten Zugang zu den Gedanken und Gefühlen des Protagonisten, Lieutenant Gustl, was darauf hinweist, dass der Erzähler selbst die Hauptfigur der Geschichte ist. - Die gesamte Handlung wird aus der subjektiven Sicht von Gustl geschildert, ohne dass ein allwissender oder außenstehender Erzähler eingreift. Diese Merkmale bestätigen, dass es sich um eine homodiegetische Erzählinstanz handelt.

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