In der Ballade „Nis Randers“ von Otto Ernst gibt es eine klare Erzählperspektive: Es handelt sich um einen auktorialen Erzähler (allwissenden Erzähler). Dieser steht au&szli... [mehr]
Das „Nibelungenlied“ ist ein mittelalterliches Heldenepos, das hauptsächlich in der dritten Person erzählt wird. Das dominierende Erzählverhalten ist dabei ein auktorialer Erzähler, der allwissend ist und die Gedanken und Gefühle der Charaktere kennt. Der Erzähler kommentiert und bewertet das Geschehen oft und gibt dem Leser Einblicke in die Hintergründe und Motivationen der Figuren. Die dominierende Erzählperspektive ist somit die auktoriale Perspektive. Es gibt jedoch auch Passagen, in denen der Erzähler sich zurücknimmt und die Handlung eher objektiv und distanziert beschreibt, was eine Art neutralen Erzähler andeutet. Diese Abweichungen sind jedoch selten und dienen meist dazu, bestimmte dramatische Effekte zu verstärken oder die Spannung zu erhöhen. Insgesamt bleibt das „Nibelungenlied“ jedoch überwiegend bei der auktorialen Erzählweise und Perspektive.
In der Ballade „Nis Randers“ von Otto Ernst gibt es eine klare Erzählperspektive: Es handelt sich um einen auktorialen Erzähler (allwissenden Erzähler). Dieser steht au&szli... [mehr]
Annette von Droste-Hülshoffs Ballade „Der Knabe im Moor“ (1842) liegt kein lyrisches Ich zugrunde. Die Erzählperspektive ist eine auktoriale (allwissende) Erzählinstanz, die... [mehr]
Ob ein lyrisches Ich vorliegt, erkennst du daran, ob im Gedicht eine Ich-Person spricht, also Formulierungen wie „ich“, „mein“, „mir“ oder „mich“ verwen... [mehr]