Wird Schinken mit Eiweiß und Gelatine aufgespritzt?

Antwort

Ja, bei der industriellen Herstellung von Schinken – insbesondere bei Kochschinken und Formschinken – werden häufig sogenannte "Schinkenlake" oder "Pökelbrühe" in das Fleisch injiziert. Diese Lake kann neben Wasser, Salz, Pökelsalz, Zucker und Gewürzen auch Eiweiß (z. B. Milcheiweiß, Sojaeiweiß) und Gelatine enthalten. **Zweck:** Eiweiß und Gelatine werden zugesetzt, um die Bindung des Fleisches zu verbessern, den Wassergehalt zu erhöhen und die gewünschte Konsistenz sowie Schnittfestigkeit zu erreichen. Besonders bei Formschinken, der aus Fleischstücken zusammengesetzt wird, sorgen diese Zusätze dafür, dass die Stücke besser zusammenhalten. **Kennzeichnung:** Solche Zusätze müssen in der Zutatenliste deklariert werden. Bei traditionell hergestelltem, hochwertigem Schinken (z. B. Parma- oder Serranoschinken) werden diese Zusätze in der Regel nicht verwendet. **Fazit:** Nicht jeder Schinken wird mit Eiweiß und Gelatine aufgespritzt, aber bei vielen industriell hergestellten Produkten ist das durchaus üblich. Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Aufschluss über die verwendeten Zusätze.

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