In Finnland bezeichnet „Ternimaito“ (auf Deutsch: Kolostrum oder Biestmilch) die erste Milch, die eine Kuh (oder auch andere Säugetiere, einschließlich Menschen) direkt nach der... [mehr]
Die Gesamtkeimzahl bei pasteurisierter Milch wird durch eine mikrobiologische Untersuchung bestimmt. Hier ist eine allgemeine Vorgehensweise: 1. **Probenahme**: Eine repräsentative Probe der pasteurisierten Milch wird entnommen. Es ist wichtig, dass die Probenah unter sterilen Bedingungen erfolgt, um eine Kontamination zu vermeiden. 2. **Verdünnung**: Die Milchprobe wird in einer Reihe von Verdünnungen in steriler Salzlösung oder einem anderen geeigneten Verdünnungsmittel hergestellt. Dies hilft, die Keimzahl auf ein zählbares Niveau zu bringen. 3. **Plattierung**: Eine definierte Menge der verdünnten Probe wird auf eine Nähragarplatte aufgebracht. Häufig verwendete Nährmedien sind Plate Count Agar (PCA) oder Standard Methods Agar (SMA). 4. **Inkubation**: Die Platten werden bei einer bestimmten Temperatur (meist 30°C oder 37°C) für eine festgelegte Zeit (typischerweise 48 Stunden) inkubiert. 5. **Auswertung**: Nach der Inkubation werden die Kolonien auf den Platten gezählt. Jede Kolonie entspricht einer koloniebildenden Einheit (KBE), die aus einem oder mehreren Mikroorganismen hervorgegangen ist. 6. **Berechnung**: Die Gesamtkeimzahl wird berechnet, indem die Anzahl der Kolonien mit dem Verdünnungsfaktor multipliziert wird. Das Ergebnis wird in KBE pro Milliliter (KBE/ml) angegeben. Diese Methode ist standardisiert und wird häufig nach den Richtlinien der Internationalen Organisation für Normung (ISO) oder anderer relevanter Normen durchgeführt.
In Finnland bezeichnet „Ternimaito“ (auf Deutsch: Kolostrum oder Biestmilch) die erste Milch, die eine Kuh (oder auch andere Säugetiere, einschließlich Menschen) direkt nach der... [mehr]