Sieben Tage nach einer Zahnextraktion ist die Wundheilung meist schon gut fortgeschritten, aber die Stelle kann noch empfindlich sein. Es ist weiterhin wichtig, die Wunde zu schonen und das Risiko f&u... [mehr]
Grundsätzlich ist es in der Zahnmedizin so, dass bei einem leichten Infekt (z. B. leichter Schnupfen, milde Erkältung ohne Fieber oder starke Allgemeinsymptome) eine dringend notwendige Zahnentfernung in der Regel vertretbar ist. Die Entscheidung hängt jedoch immer vom individuellen Gesundheitszustand, dem Ausmaß des Infekts und der Dringlichkeit des Eingriffs ab. **Wichtige Aspekte:** - Bei **schweren Infekten** (z. B. Fieber, starke Abgeschlagenheit, grippale Infekte, akute Bronchitis) sollte ein zahnärztlicher Eingriff möglichst verschoben werden, da das Immunsystem bereits belastet ist und das Risiko für Komplikationen steigt. - Bei **leichten Infekten** ohne Allgemeinsymptome und wenn der Zahn dringend entfernt werden muss (z. B. wegen akuter Entzündung, Abszessgefahr), kann der Eingriff meist durchgeführt werden. - Die **Dringlichkeit** spielt eine große Rolle: Wenn ein Aufschub zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen könnte, wird der Eingriff oft trotz leichter Erkrankung durchgeführt. **Empfehlung:** Vor dem Eingriff sollte immer eine individuelle Risikoabwägung durch den Zahnarzt erfolgen. Es ist wichtig, alle Symptome offen zu kommunizieren, damit der Zahnarzt die richtige Entscheidung treffen kann. **Fazit:** Bei einem leichten Infekt ist das Ziehen eines Zahns, der dringend entfernt werden muss, in der Regel zahnärztlich vertretbar – vorausgesetzt, es liegen keine schwerwiegenden Allgemeinsymptome vor.
Sieben Tage nach einer Zahnextraktion ist die Wundheilung meist schon gut fortgeschritten, aber die Stelle kann noch empfindlich sein. Es ist weiterhin wichtig, die Wunde zu schonen und das Risiko f&u... [mehr]