Z-Diagnosen im ICD-10 (Kapitel XXI: Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen, Codes Z00–Z99) sind **nicht** als Störungen oder Krankheiten zu werten. Sie beschreiben vielmehr Umstände oder Faktoren, die den Gesundheitszustand einer Person beeinflussen oder Gründe für die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen darstellen, ohne dass eine eigentliche Krankheit oder Störung vorliegt. Beispiele für Z-Diagnosen sind: - Z00: Allgemeine Untersuchung und Untersuchung von Personen ohne Beschwerden oder gemeldete Diagnose - Z63: Probleme in Bezug auf die primäre Unterstützungsperson, einschließlich familiärer Umstände - Z71: Personen, die das Gesundheitswesen aus anderen Gründen in Anspruch nehmen Z-Diagnosen dienen also der Dokumentation von Situationen wie Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, sozialen Problemen oder anderen nicht krankheitsbezogenen Kontakten mit dem Gesundheitssystem. **Fazit:** Z-Diagnosen sind keine Störungen oder Krankheiten, sondern beschreiben Begleitumstände oder Gründe für einen Arztkontakt ohne Vorliegen einer eigentlichen Erkrankung.