Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Es ist vor allem als „Stresshormon“ bekannt, da es bei Stress vermehrt ausgeschüttet wird. Corti...
Eine Schmerzmittelabhängigkeit entsteht, wenn eine Person Schmerzmittel über einen längeren Zeitraum in einer Weise einnimmt, die über die empfohlene oder verschriebene Dosis hinausgeht, oft um die gewünschte Wirkung zu verstärken oder um Entzugserscheinungen zu vermeiden. Dies kann sowohl bei verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Opioiden als auch bei rezeptfreien Schmerzmitteln geschehen. Die Entwicklung einer Abhängigkeit kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden, darunter: 1. **Genetische Veranlagung**: Manche Menschen haben eine höhere genetische Prädisposition für Suchtverhalten. 2. **Psychologische Faktoren**: Stress, Angst, Depression und andere psychische Erkrankungen können das Risiko erhöhen. 3. **Soziale und Umweltfaktoren**: Ein Umfeld, in dem der Missbrauch von Substanzen normalisiert wird, kann ebenfalls das Risiko erhöhen. 4. **Biologische Faktoren**: Die Art des Schmerzmittels und die Dauer der Einnahme spielen eine Rolle. Opioide haben beispielsweise ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Von einer Abhängigkeit spricht man, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: 1. **Toleranzentwicklung**: Es wird eine immer höhere Dosis benötigt, um die gleiche Wirkung zu erzielen. 2. **Entzugserscheinungen**: Körperliche oder psychische Symptome treten auf, wenn das Medikament abgesetzt oder die Dosis reduziert wird. 3. **Kontrollverlust**: Schwierigkeiten, die Einnahme zu kontrollieren oder zu reduzieren. 4. **Fortgesetzter Gebrauch trotz negativer Konsequenzen**: Die Einnahme wird fortgesetzt, obwohl sie zu gesundheitlichen, sozialen oder beruflichen Problemen führt. 5. **Vernachlässigung anderer Aktivitäten**: Wichtige soziale, berufliche oder Freizeitaktivitäten werden zugunsten des Substanzgebrauchs vernachlässigt. Im Kontext von Betäubungsmitteln (BtM) spricht man von einer Abhängigkeit, wenn diese Kriterien in Bezug auf Substanzen erfüllt sind, die unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) fallen. Dazu gehören viele starke Schmerzmittel wie Opioide. Eine ärztliche Diagnose und eine entsprechende Behandlung sind in solchen Fällen dringend erforderlich.
Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Es ist vor allem als „Stresshormon“ bekannt, da es bei Stress vermehrt ausgeschüttet wird. Corti...
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