Warum sieht man nach einer Grauen-Star-OP im Nahbereich schlecht?

Antwort

Nach einer Grauen-Star-Operation (Kataraktoperation) kann es vorkommen, dass das Sehen im Nahbereich vorübergehend beeinträchtigt ist. Dies kann mehrere Gründe haben: 1.Heilungsprozess: Nach der Operation benötigt das Auge Zeit, um zu heilen. Während dieser Zeit kann die Sicht verschwommen oder unscharf sein, insbesondere im Nahbereich. 2. **Linsenwahl**: Wenn bei der Operation eine künstliche Linse eingesetzt wird, kann die Wahl der Linse (z. B. monofokal oder multifokal) einen Einfluss auf die Sehschärfe im Nahbereich haben. Monofokale Linsen sind oft auf eine Entfernung optimiert, was das Sehen in der Nähe erschweren kann. 3. **Refraktive Fehler**: Es kann sein, dass nach der Operation ein Refraktionsfehler (z. B. Weitsichtigkeit oder Astigmatismus) besteht, der das Sehen im Nahbereich beeinträchtigt. 4. **Alter**: Mit zunehmendem Alter kann die Fähigkeit, in der Nähe scharf zu sehen, abnehmen, was als Presbyopie bekannt ist. Dies kann nach einer Kataraktoperation verstärkt wahrgenommen werden. Es ist wichtig, nach der Operation regelmäßig zur Nachsorge zu gehen und eventuelle Sehprobleme mit dem behandelnden Augenarzt zu besprechen.

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