Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen sind weit verbreitet und können sich in verschiedenen Formen äußern. Häufige Vorurteile sind: 1. **Stigmatisierung**: Viele Menschen glauben, dass psychische Erkrankungen ein Zeichen von Schwäche oder persönlichem Versagen sind. Dies führt oft zu einer negativen Wahrnehmung und Diskriminierung. 2. **Angst vor Gewalt**: Es gibt die weit verbreitete Annahme, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen gefährlich oder gewalttätig sind, obwohl die meisten Betroffenen keine Gewalt ausüben. 3. **Unfähigkeit zur Arbeit**: Oft wird angenommen, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht in der Lage sind, einen Job zu halten oder produktiv zu sein, was nicht der Realität entspricht. 4. **Mangel an Verständnis**: Viele Menschen haben ein unzureichendes Wissen über psychische Erkrankungen, was zu Missverständnissen und Vorurteilen führt. 5. **Isolation**: Betroffene werden häufig sozial isoliert, da andere Menschen aus Angst oder Unverständnis den Kontakt meiden. Diese Vorurteile können schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen haben, einschließlich der Verweigerung von Hilfe und Unterstützung. Es ist wichtig, Aufklärung zu betreiben und Empathie zu fördern, um das Stigma abzubauen.