Die Strahlenbelastung durch Röntgenuntersuchungen ist in der Regel sehr gering, da moderne Geräte mit möglichst niedrigen Dosen arbeiten und der zu untersuchende Bereich gezielt bestrahlt wird. Bei Röntgenaufnahmen der Hüfte kann jedoch ein Teil der Strahlung auch die Beckenregion und damit die Eierstöcke erreichen. Um das Risiko zu minimieren, werden in der Regel Bleischürzen oder spezielle Abdeckungen verwendet, um die Eierstöcke und andere empfindliche Organe zu schützen. Die Strahlendosis, die bei einzelnen oder auch mehreren Röntgenaufnahmen der Hüfte auf die Eierstöcke einwirkt, ist normalerweise so gering, dass keine bleibenden Schäden oder Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit zu erwarten sind. Erst bei sehr häufigen, hochdosierten Röntgenuntersuchungen oder bei speziellen Untersuchungen wie der Computertomographie (CT) des Beckens kann das Risiko für die Eierstöcke steigen. In solchen Fällen wägen Ärztinnen und Ärzte den Nutzen und das Risiko sorgfältig ab. Wenn du dir Sorgen machst, sprich am besten mit deiner behandelnden Ärztin oder deinem Arzt darüber. Sie können dir genau sagen, wie hoch die Strahlenbelastung in deinem Fall war und ob ein Risiko für deine Eierstöcke besteht. Weitere Informationen findest du z.B. bei der [Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung](https://www.infektionsschutz.de/medizinische-strahlenanwendung/strahlenbelastung-durch-roentgen.html).