Selbstverletzendes Verhalten, wie das Ritzen, ist ein ernstzunehmendes Anzeichen für psychische Belastungen oder Erkrankungen. Das zusätzliche Verwenden des eigenen Blutes zum Schreiben verstärkt den Hinweis auf eine tieferliegende seelische Not oder einen Hilferuf. Es ist wichtig zu verstehen, dass solche Handlungen keine "Krankheit" im klassischen Sinne sind, sondern Symptome für psychische Probleme wie Depressionen, Traumata oder andere Belastungen. Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der so handelt, ist es sehr ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Psychotherapeut*innen, Ärzt*innen oder Beratungsstellen können unterstützen und Wege aus der Krise aufzeigen. Du bist mit solchen Gefühlen nicht allein, und es gibt Hilfe. Weitere Informationen und Unterstützung findest du zum Beispiel bei [Nummer gegen Kummer](https://www.nummergegenkummer.de/) oder [Telefonseelsorge](https://www.telefonseelsorge.de/).