Magnesiumcitrat wird deutlich besser aufgenommen, Magnesiumoxid liefert pro Gramm zwar mehr elementares Magnesium, wirkt aber oft eher im Darm als im Körper. Magnesiumoxid besteht aus Magnesium...
Was ist relative Bioverfügbarkeit?
Antwort vomDie relative Bioverfügbarkeit ist ein Maß dafür, wie viel und wie schnell ein Wirkstoff oder eine Substanz im Vergleich zu einer Referenzform (häufig einer intravenösen Verabreichung) in den systemischen Kreislauf gelangt. Sie wird häufig verwendet, um die Wirksamkeit von verschiedenen Darreichungsformen eines Medikaments zu vergleichen, beispielsweise Tabletten, Kapseln oder Injektionen. Die relative Bioverfügbarkeit wird in der Regel als Prozentsatz angegeben und kann durch pharmakokinetische Studien ermittelt werden, in denen die Plasmakonzentrationen des Wirkstoffs über die Zeit gemessen werden. Ein höherer Wert deutet darauf hin, dass ein größerer Anteil des Wirkstoffs in den Blutkreislauf gelangt und somit potenziell wirksamer ist.