Rehasport wird in der Regel für einen bestimmten Zeitraum (oft 1 Jahr) von der Krankenkasse oder Rentenversicherung genehmigt. Du bist jedoch nicht verpflichtet, den gesamten Zeitraum wahrzunehmen. Ein vorzeitiger Abbruch ist grundsätzlich möglich und hat in der Regel keine negativen Konsequenzen für dich. Es gibt keine rechtliche Verpflichtung, alle Einheiten oder die gesamte Dauer auszuschöpfen. Allerdings solltest du Folgendes beachten: - **Rücksprache mit dem Arzt:** Es ist sinnvoll, mit deinem behandelnden Arzt oder der Rehasport-Einrichtung zu sprechen, bevor du abbrichst, um medizinische Gründe zu klären. - **Krankenkasse informieren:** Eine formale Abmeldung ist meist nicht nötig, aber es schadet nicht, die Krankenkasse oder den Kostenträger zu informieren. - **Folgeanträge:** Ein vorzeitiger Abbruch kann dazu führen, dass ein neuer Antrag auf Rehasport in der Zukunft kritischer geprüft wird, da die Maßnahme nicht wie geplant abgeschlossen wurde. Fazit: Du kannst Rehasport vorzeitig abbrechen, in der Regel ohne direkte Konsequenzen. Bei Unsicherheiten empfiehlt sich die Rücksprache mit Arzt und Kostenträger. Weitere Informationen findest du z.B. bei der [Deutschen Rentenversicherung](https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Reha/Rehabilitationssport/rehasport_node.html) oder deiner Krankenkasse.