Was sind die Besonderheiten und Rahmenbedingungen der Reittherapie hinsichtlich Sicherheitsvorkehrungen, Gruppengröße, Sitzungsfrequenz und Dokumentation?

Antwort

Bei der Reittherapie gibt es einige wichtige Besonderheiten und Rahmenbedingungen, die beachtet werden müssen: **1. Sicherheitsorkehrungen:** - Vor jeder Sitzung wird das Pferd auf Gesundheit und Eignung überprüft. - Die Reittherapie findet in einer sicheren Umgebung (z. B. Reithalle, umzäunter Platz) statt. - Schutzhelme sind für Klient:innen verpflichtend, ggf. auch Sicherheitswesten. - Therapeut:innen müssen in Erster Hilfe geschult sein und Erfahrung im Umgang mit Pferden haben. - Das Pferd wird sorgfältig ausgewählt und auf den jeweiligen Klienten abgestimmt (ruhiges, gut ausgebildetes Therapiepferd). - Es gibt klare Regeln für den Umgang mit dem Pferd und das Verhalten während der Therapie. **2. Gruppengröße:** - Die Gruppengröße ist meist klein, um individuelle Betreuung und Sicherheit zu gewährleisten. - Häufig werden Einzelsitzungen oder Kleingruppen mit 2–4 Teilnehmer:innen durchgeführt. - Die Gruppengröße richtet sich nach Alter, Förderbedarf und Zielsetzung der Therapie. **3. Sitzungsfrequenz:** - Die Häufigkeit der Sitzungen variiert je nach Zielsetzung und Bedarf. - Üblich sind wöchentliche oder 14-tägige Termine, meist 30–60 Minuten pro Sitzung. - Die Dauer und Frequenz werden individuell mit Klient:innen und ggf. deren Angehörigen abgestimmt. **4. Dokumentation:** - Jede Sitzung wird dokumentiert (z. B. Verlauf, Beobachtungen, Fortschritte, besondere Vorkommnisse). - Die Dokumentation dient der Qualitätssicherung, Nachvollziehbarkeit und ggf. der Abrechnung mit Kostenträgern. - Datenschutz und Schweigepflicht sind zu beachten. Weitere Informationen zur Reittherapie findest du z. B. beim [Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten](https://www.dkthr.de/).

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