Was sind posttraumatische Belastungsstörungen?

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Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind psychische Erkrankungen, die nach dem Erleben oder Beobachten eines traumatischen Ereignisses auftreten können. Solche Ereignisse können Naturkatastrophen, schwere Unfälle, Krieg, körperliche oder sexuelle Gewalt und andere lebensbedrohliche Situationen umfassen. Zu den Hauptsymptomen von PTBS gehören: 1. **Wiedererleben des Traumas**: Dies kann durch belastende Erinnerungen, Albträume oder Flashbacks geschehen. 2. **Vermeidung**: Betroffene vermeiden Situationen, Orte oder Menschen, die sie an das Trauma erinnern. 3. **Negative Veränderungen in Denken und Stimmung**: Dies kann sich in Form von Schuldgefühlen, Gefühlen der Entfremdung, vermindertem Interesse an Aktivitäten und negativen Überzeugungen über sich selbst oder die Welt äußern. 4. **Veränderungen in der Erregung und Reaktivität**: Dazu gehören Reizbarkeit, Wutausbrüche, übermäßige Wachsamkeit (Hypervigilanz), Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen. PTBS kann das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen und erfordert oft professionelle Behandlung, die Psychotherapie, medikamentöse Behandlung oder eine Kombination aus beidem umfassen kann. Weitere Informationen findest du beispielsweise auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN): [DGPPN](https://www.dgppn.de).

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