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Patient im Rollstuhl, 88 Jahre alt, Diagnose Morbus Parkinson: Pflegebedarfseinschätzung, Ziele und Maßnahmen.
Antwort vomBei einem 88-jährigen Patienten im Rollstuhl mit der Diagnose Morbus Parkinson ist eine umfassende Pflegebedarfseinschätzung wichtig, um die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten zu berücksichtigen. Hier sind mögliche Ziele und Maßnahmen: ### Pflegebedarfseinschätzung 1. **Körperliche Mobilität**: Einschränkungen durch die Erkrankung und den Rollstuhl. 2. **Kognitive Fähigkeiten**: Mögliche Beeinträchtigungen durch Parkinson, z.B. Gedächtnis- oder Konzentrationsprobleme. 3. **Kommunikative Fähigkeiten**: Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verstehen. 4. **Emotionale Unterstützung**: Mögliche Depressionen oder Ängste aufgrund der Erkrankung. ### Ziele 1. **Erhalt der Mobilität**: So viel Selbstständigkeit wie möglich im Rollstuhl. 2. **Förderung der kognitiven Fähigkeiten**: Stimulation durch gezielte Aktivitäten. 3. **Verbesserung der Kommunikation**: Unterstützung bei der verbalen und nonverbalen Kommunikation. 4. **Steigerung des Wohlbefindens**: Emotionale Stabilität und soziale Interaktion fördern. ### Maßnahmen 1. **Physiotherapie**: Regelmäßige Übungen zur Erhaltung der Mobilität und Muskelkraft. 2. **Ergotherapie**: Aktivitäten zur Förderung der kognitiven Fähigkeiten, z.B. Gedächtnistraining. 3. **Kommunikationstraining**: Einsatz von Hilfsmitteln (z.B. Kommunikationskarten) und gezielte Übungen. 4. **Soziale Aktivitäten**: Teilnahme an Gruppenaktivitäten oder Besuchen, um soziale Kontakte zu fördern. 5. **Psychoedukation**: Informationen für den Patienten und die Angehörigen über die Erkrankung und deren Auswirkungen. Diese Maßnahmen sollten individuell angepasst werden, um den spezifischen Bedürfnissen des Patienten gerecht zu werden.
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