Mit voller Blase masturbieren?

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**Ja, das ist meist nicht gefährlich – aber mit voller Blase ist Masturbation oft unangenehm, weil der Druck im Unterbauch steigt und es beim Orgasmus oder direkt danach brennen, ziehen oder Harndrang verstärken kann.** Entscheidend ist: Eine volle Blase macht Selbstbefriedigung nicht „schädlich“, sondern vor allem mechanisch unangenehmer. ## Was dabei passiert Wenn die Blase voll ist, drückt sie auf umliegende Strukturen im Becken. Beim Masturbieren und besonders beim Orgasmus spannen sich Beckenboden und Unterbauch zusätzlich an. Genau das kann ein Druckgefühl, leichtes Ziehen oder das Gefühl auslösen, dringend urinieren zu müssen. ## Was normal ist – und was nicht Normal sind: - stärkerer Harndrang - Druck im Unterbauch - kurzzeitiges Brennen oder Ziehen direkt nach dem Orgasmus - bei manchen etwas Urinverlust Nicht normal ist: - starke Schmerzen - anhaltendes Brennen beim Wasserlassen - Blut im Urin oder Sperma - Schmerzen in Hoden, Penis oder Unterbauch, die wiederkommen Dann steckt eher nicht die volle Blase dahinter, sondern zum Beispiel eine Reizung, Harnwegsinfektion oder ein anderes urologisches Problem. ## Praktisch sinnvoll Am besten erst auf Toilette gehen. Das ist nicht moralisch oder medizinisch „Pflicht“, aber schlicht angenehmer und senkt die Chance auf Druckschmerz. Ein wichtiger Unterschied: „volle Blase“ ist etwas anderes als gezieltes extremes Zurückhalten über lange Zeit. Letzteres ist ungesund, weil es die Blase überdehnt und Beschwerden begünstigen kann. ## Klare Einschätzung Wenn es einmal mit voller Blase passiert, ist das in der Regel harmlos. Wenn du dabei regelmäßig Schmerzen, Brennen oder Krämpfe hast, ist das kein normales Detail der Masturbation, sondern ein Zeichen, dass du die Blase vorher besser entleeren oder Beschwerden medizinisch abklären lassen solltest.

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