Warum können Kopfschmerzen und Schwindel bei Lercanidipin auftreten, obwohl diese Nebenwirkungen selten sind?

Antwort

Kopfschmerzen und Schwindel können als Nebenwirkungen bei der Einnahme von Lercanidipin auftreten, auch wenn sie im Vergleich zu anderen Nebenwirkungen eher selten sind. Lercanidipin ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wird. Das Medikament erweitert die Blutgefäße, wodurch der Blutdruck gesenkt wird. Durch die Gefäßerweiterung kann es zu einer vorübergehenden Minderdurchblutung des Gehirns kommen, was Kopfschmerzen und Schwindel auslösen kann – besonders zu Beginn der Behandlung oder bei Dosissteigerung. Auch eine zu starke Blutdrucksenkung (Hypotonie) kann diese Symptome verursachen. Obwohl diese Nebenwirkungen laut Fachinformation selten sind, reagieren Menschen unterschiedlich empfindlich auf Medikamente. Faktoren wie Alter, andere Erkrankungen, die Einnahme weiterer Medikamente oder eine zu schnelle Dosissteigerung können das Risiko erhöhen. Sollten die Beschwerden anhalten oder sehr stark sein, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren, um die Ursache abzuklären und die Therapie gegebenenfalls anzupassen.

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