Interventionsmaßnahmen gegen Präsentismus?

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Präsentismus bezieht sich auf das Phänomen, dass Mitarbeiter trotz Krankheit Unwohlsein zur Arbeit, was oft zu einer verminderten Produktivität führt. Interventionsmaßnahmen zur Reduzierung von Präsentismus können folgende Ansätze umfassen: 1. **Gesundheitsfördernde Maßnahmen**: Implementierung von Programmen zur Förderung der physischen und psychischen Gesundheit, wie Fitnessangebote, Stressmanagement-Workshops oder gesunde Ernährung. 2. **Flexible Arbeitszeiten**: Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle, die es Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeitszeiten an ihre gesundheitlichen Bedürfnisse anzupassen. 3. **Kultur der Offenheit**: Schaffung einer Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter sich wohlfühlen, über ihre gesundheitlichen Probleme zu sprechen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen zu haben. 4. **Führungskräfte-Schulungen**: Schulung von Führungskräften, um ein besseres Verständnis für die Auswirkungen von Präsentismus zu entwickeln und wie sie ihre Mitarbeiter unterstützen können. 5. **Regelmäßige Gesundheitschecks**: Angebot von regelmäßigen Gesundheitsuntersuchungen und -beratungen, um frühzeitig gesundheitliche Probleme zu erkennen und anzugehen. 6. **Urlaubs- und Krankheitsmanagement**: Klare Richtlinien für die Nutzung von Urlaub und Krankheitszeiten, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter sich bei Bedarf auch wirklich freinehmen. 7. **Mitarbeiterbefragungen**: Durchführung von Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit und -gesundheit, um Probleme frühzeitig zu identifizieren und gezielt anzugehen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen kann ein Unternehmen die Ursachen von Präsentismus besser verstehen und gezielt angehen, um die Gesundheit und Produktivität seiner Mitarbeiter zu fördern.

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